Chronik SKUD Triglav e.V., Stuttgart

Der slowenische Kultur- und Kunstverein (kurz SKUD, im Folgenden „Verein“ genannt) Triglav e.V. wurde im Jahr 1970 als erster Verein seiner Art gegründet. Zuvor gab es in der Bundesrepublik Deutschland keinen solchen Verein. Zu dieser Zeit sind viele Slowenen nach Baden-Württemberg bzw. Stuttgart ausgewandert. Am 19.9.1970 fand in Sindelfingen unter der Schirmherrschaft vom Amt für slowenische Auswanderer (kurz „SIM“) eine Schau slowenischer Amateurmusikgruppen statt. Auf dieser Veranstaltung entstand die Idee einen der ersten slowenischen Vereine in Deutschland zu gründen. Dank der Initiative von SIM wurde am 6.12. desselben Jahres ein Rat von Initiatoren benannt, dessen Aufgabe es war, die Vorbereitungen für die Gründung des Vereins zu treffen. Dieser Rat traf sich in den Räumen der Iskra Elektronik bis am 13.11.1971 der Verein zum ersten Mal im Gasthaus Kanonenbäch in Rohr zusammentraf. Bald darauf hat der Verein Räume in der Filderstraße 1 gemietet, die noch heute dem Vereinsleben dienen. Der erste Vereinsvorsitzende war Dipl. Ing. Marcel Bozic. In den ersten 10 Jahren gab es einen regen Wechsel von Vereinsvorsitzenden, in den letzten 30 Jahren (bis zu der diesjährigen Wahl im Januar) war Ana Stuhec Vereinsvorsitzende, der besonderer Dank gilt für so ein lebendiges und erfolgreiches Vereinsleben.

Die Grundidee des Vereins war, einen Verein zu gründen, der Slowenen aller Glaubensrichtungen und politischen Gesinnungen vereint. SKUD Triglav hat sich außerordentlich schnell entwickelt und zahlreiche Abteilungen entstanden: Theater, Unterhaltung, Kegeln, Wandern, Skifahren, Ausflüge, Volkstanz, Schach, Fotografie und Film. Außerdem hat der Verein mithilfe von SIM, dem Verband von kulturellen slowenischen Organisationen und dem slowenischen Sekretariat für Bildung, eine große Buchsammlung in seinen Vereinsräumen angelegt. Diese slowenischen Bücher standen den Vereinsmitgliedern zur Ausleihe zur Verfügung.

Es folgten bald Gründungen von Untergruppen von SKUD Triglav (Aalen (1972), Sindelfingen (1973), Reutlingen (1974) und Nagold (1975) aus denen bald eigenständige Vereine entstanden. Noch heute arbeiten all diese Vereine zusammen. Selbstverständlich verstrich auch nicht viel Zeit bis in ganz Baden-Württemberg und im restlichen Deutschland von München bis Hamburg slowenische Vereine gegründet wurden. Im  Frühjahr 2010 hat der jüngste slowenische Verein sein einjähriges Bestehen gefeiert, und zwar ist dies der Verein Storklja aus Schorndorf, mit dem wir eine enge freundschaftliche Beziehung pflegen.

Seit 1976 arbeitet der Verein eng mit einer slowenischen Gemeinde zusammen, die wie eine Art Sponsor fungiert. Am Anfang war dies die Gemeinde Kranj, seit 1992 ist es die Gemeinde Maribor. Ebenso hat SKUD Triglav eng mit den Partnergemeinden Destrnik, Crnomelj, Ljutomer, sowie (in Deutschland) mit dem Handharmonika- und Akkordeonclub Untertürkheim-Luginsland e.V. und mit dem Dachverband Stadtjugendring Stuttgart zusammen gearbeitet. Der Stadtjugendring Stuttgart ist auch heute noch willkommener und hilfreicher Kooperationspartner.

Von all den oben aufgezählten Abteilungen besteht heute leider nur noch die Volkstanzgruppe, die dieses Jahr ihr 35-jähriges Bestehen feierte. Die Volkstanzgruppe bestreitet viele Auftritte: ob auf Vereinsjubiläen, Straßenfesten oder Eröffnungen, Kulturfestivals im Sommer oder auch auf der alljährlich stattfindenden „Folkloriade“ – die Volkstanzgruppe Triglav Stuttgart ist immer und gerne mit von der Partie.

In all den Jahren hat der Verein viele Veranstaltungen organisiert. Traditionell finden jährlich Veranstaltungen zu slowenischen Feiertagen wie beispielsweise dem Weltfrauentag oder dem Nationalfeiertag Sloweniens statt. 

Die slowenischen Vereine Baden-Württembergs haben zum besseren Verständnis unter einander einen Koordinationsrat ins Leben gerufen, der noch heute regelmäßig stattfindet. Bei den Treffen des Rats werden gemeinsame Projekte, Streitfragen und Termine einzelner Vereine festgelegt und besprochen. Ana Stuhec war lange Vorsitzende dieses Rates.

Nun folgt ein kurzer Überblick über die Entwicklung des Vereins und wichtige Veranstaltungen:

1970 - 1979

Schon 1971 kam der erste Slowenischlehrer nach Stuttgart und im Jahr danach gab es in Stuttgart drei Slowenischlehrerinnen, die aktiv am Vereinsleben teilnahmen und denen es wichtig war, dass so viel slowenische Kinder und deren Eltern wie möglich im Verein tätig waren. Die Kinder waren vor allem in der Theatergruppe, aber auch in der Handarbeitsgruppe und im Schachclub tätig. Wir können stolz darauf sein, dass bis 1980 mehr als 300 Kinder am muttersprachlichen Zusatzunterricht teilgenommen haben. In den Vereinsräumen fand ebenso Zusatzunterricht für Erwachsene und Slowenischunterricht für interessierte Deutsche statt.

Seit 1972 hat SKUD Triglav mithilfe des Roten Kreuzes Slowenien und des Verbandes der Freunde der Jugend Slowenien viele Jahre lang eine Sommerfreizeit für Kinder an der slowenischen Küste veranstaltet.

In der zweiten Hälfte von 1973 wurde der Pionierstrupp Triglav gegründet. Auf Anregen von Frau Nuncic, die slowenischen Zusatzunterricht gab, wurde die Abteilung „Freunde der Jugend Triglav“ gegründet. Die Mitglieder dieser Abteilung waren die Eltern der Kinder, die den slowenischen Zusatzunterricht besuchten sowie die Lehrer des slowenischen Zusatzunterrichts, die Kinder aller Altersgruppen unterrichteten. Die Mitglieder dieser Abteilung halfen tatkräftig bei den Auftritten der Schüler des slowenischen Zusatzunterrichts mit und konnten sich über eine große Zahl an Schülern des Zusatzunterrichts freuen. Der größte Erfolg der genannten Abteilung war der Schüleraustausch zwischen Kindern aus Stuttgart und der slowenischen Gemeinde Sencur. Die Schüler des slowenischen Zusatzunterrichts sind auf vielen Veranstaltungen aufgetreten. Dies geschah auch in Zusammenarbeit mit anderen jugoslawischen Schülern aus Stuttgart, die ebenso muttersprachlichen Zusatzunterricht besuchten.

Im Oktober 1973 fand in Stuttgart die Konferenz der Vorsitzenden der slowenischen Kulturvereine von ganz Europa statt.

Die Theater-Abteilung von SKUD Triglav war in den 70er Jahren sehr aktiv und hatte mehrere Gastauftritte. Bei diesen Gastauftritten trat sie sowohl mit Sketchen, als auch mit selbst verfassten Theaterstücken auf. Die Gruppe wurde von Städten in der Nähe von Stuttgart eingeladen und trat mit einem ihrer selbst verfassten Theaterstücke auch auf dem zweiten europäischen Treffen im französischen Merlebach bei den dortigen Slowenen auf. Der anfängliche Eifer der Gruppe beim Verfassen von eigenen Stücken, ist leider mit der Zeit verflogen und die Hauptaufgabe der Theatergruppe in den 90er Jahren war die Mitarbeit bei der Vorbereitung des Programms für bestimmte Veranstaltungen.

Am 25.5.1974 wurde das Pionierschulsparen Triglav gegründet und am 6.12.1975 wurde in Zusammenarbeit mit der Jugend des Vereins Mladost eine Pionierversammlung organisiert, auf der besprochen wurde, was mit dem Geld gemacht werden sollte und wie genau das Sparen ablaufen wird. Die fleißigsten Sparer nahmen im Mai 1979 an einer einwöchigen kostenlosen Reise nach Jugoslawien teil, die unter dem Titel „Heimat, wir haben dich gern“ stand.

Am 14.9.1974 organisierte der Verein das 3. Europäische Treffen slowenischer Vereine im Ausland auf dem Killesberg in Stuttgart.

Am 8.12.1974 wurde auf der außerordentlichen Versammlung des Vereins, der Verein offiziell ins Vereinsregister eingetragen.

Im Winter 1974 begann die Skischule unter der Federführung der Skiabteilung ihre Arbeit aufzunehmen. Im März 1975 kaufte die Wanderabteilung eine Hütte auf der Mrzla planina und nannte sie Das Stuttgarter Heim auf der Mrzla planina und in Zusammenarbeit mit den Wanderern aus Sevnica entstand der Wanderverein Triglav. Leider hat dieser Verein Anfang der 80er seine Tätigkeiten niedergelegt.

Die Wanderabteilung von SKUD Triglav organisierte die erste Wanderstaffel, die am 23.3. 1975 in Podkoren an die Wanderstaffel Sloweniens übergeben wurde. In demselben Jahr organisierte der Verein auch die erste Gastarbeiterstaffel der Jugend, an der 68 jugoslawische Vereine aus ganz Deutschland teilnahmen. Am 6.4.1975 wurde sie in Maribor überreicht.

1977 hat der Verein ein großes slowenisches Treffen in Tübingen veranstaltet, zu dem 3000 Gäste geladen waren. Veranstaltungen in Tübingen waren jahrelang Traditionen. Diese Veranstaltungen fanden jedes Jahr zum Gedenken an Primoz Trubar statt, der dort gearbeitet hatte und auch dort verstorben ist.

1980 - 1989

1980 veranstaltete der Verein das 7. Treffen slowenischer Vereine Westeuropas in Stuttgart, an dem circa 2000 Slowenen teilnahmen.

Im Frühling 1981 wurde unter der Federführung von Andreja Beiler, der slowenische Kindergarten eröffnet. Nach ein paar Jahren musste dieser geschlossen werden, da es immer weniger Kinder gab, die den Kindergarten besuchten. Den Kindergarten besuchten Vorschulkinder vom dritten Lebensjahr aufwärts bis zur Einschulung. Bei der Eröffnung des Kindergartens griff die Ljubljana Bank dem slowenischen Verein unter die Arme. Die Ljubljana Bank setzte sich ebenso mit den deutschen Behörden in Verbindung, die dem slowenischen Kindergarten Räume in einem deutschen Kindergarten zur Verfügung stellten. Mit didaktischen Mitteln aus der Heimat wurde der Kindergarten vom Schulministerium Sloweniens versorgt. Nach einer mehrjährigen Pause wurde der Kindergarten von der slowenischen Kirchengemeinde Stuttgart wieder eröffnet. Die slowenische Kirchengemeinde leitet den Kindergarten auch noch heute.

1982 fokussierte der Verein seine Tätigkeit auf die Jugendlichen, die die 8-jährige Grundschule abgeschlossen hatten und nicht mehr am slowenischen muttersprachlichen Zusatzunterricht teilnahmen, da die slowenische „Grundschule“ acht Jahre lang dauert. Über die Fernuniversität Ljubljana wurde ein Zusatzunterricht für 9.- und 10.-Klässler organisiert. Die Arbeitsgruppe Jugendliche wurde in demselben Jahr gegründet. Sie zählte insgesamt 30 Mitglieder.

Vom 27.5. bis 8.6.1986 fand die Slowenische Woche in Stuttgart statt, bei deren Organisation auch der Verein beteiligt war.

Die erste Folkloriade fand im Jahr 1986 statt. Sie ist zu einem traditionellen und wichtigen Ereignis für die Slowenen in Deutschland geworden. Die Hauptidee der Folkloriade ist die Erhaltung des slowenischen Volkstanzes und dies soll mit dem Wettbewerbscharakter verbunden werden. Jedes Jahr wird die sogenannte Folkloriade von einem anderen slowenischen Verein in Deutschland organisiert.

1990 - 1999

Im Jahre 1990 hat der Verein 30.000 DM für Hochwasseropfer in Slowenien gesammelt.

Während des 10-tägigen Kriegs in Slowenien (1991), wurde ein Krisenstab eingerichtet, der in den Vereinsräumen tagte und die Ereignisse in der Heimat verfolgte sowie Protestbriefe an das deutsche Außenministerium verfasste. Eine Protestdemonstration in Stuttgart wurde ebenso auf die Beine gestellt. In der damaligen Bundeshauptstadt Bonn wurden Landsmänner über die Ereignisse informiert und es wurde materielle und finanzielle Hilfe gesammelt (beispielsweise für die Region Gornja Radgona).

Die Mitglieder des Vereins nahmen an der Demonstration der Kroaten in Stuttgart teil und sammelten dabei gute 16.000 DM für die Hilfe Sloweniens (schriftliches Dankschreiben des damaligen Vorsitzenden des Bundestags Herrn Lojze Peterle).

Die erste gemeinsame Feier des slowenischen Kulturfeiertags wurde veranstaltet. Danach haben alle slowenischen Vereine um Stuttgart herum diesen Feiertag noch mehrere Jahre danach gemeinsam gefeiert.

Der Koordinationsrat hat veranlasst, dass Fachleute aus Slowenien kommen, um Themen wie Zollfragen, Staatsbürgerschaftsfragen, Militärdienst, Möglichkeiten der Weiterbildung in Slowenien um zu besprechen.

1994 fand die Veranstaltung „Slowenien in der Welt“ statt, an der nicht nur 1000 Slowenen, sondern auch Milan Kucan, der damalige Präsident Sloweniens und Erwin Teufel, ehemaliger Ministerpräsident Baden-Württembergs teilnahmen.

Am 1.5.1994 trafen sich die Slowenen in Deutschland erneut auf dem Killesberg in Stuttgart.

Im Oktober 1994 sammelte der Verein über 45.000 DM für die Stiftung „Ana aus Ljubljana“, die Stipendien an arme Kinder vergab (schriftliches Dankschreiben der Stiftung).

Auf Anregen des Vereins, besuchte Dr. Wolfgang Schuster, Bürgermeister der Stadt Stuttgart, im November 1995 Maribor. Im Rathaus fand unter anderem eine interessante Debatte über die neue Organisation der lokalen Selbstverwaltung in Slowenien statt, die den Bürgermeister besonders interessierte.

Am 6.7.1997 nahmen die Tänzer der Volkstanzgruppe und die übrigen Mitglieder des Vereins an dem Festakt zur Feier des Stadtfeiertags Stuttgarts teil.

Am 17.10.1999 nahm der Verein am Tag der Kulturen in Stuttgart teil. Er präsentierte sich dort mit slowenischer Musik und slowenischem Volkstanz.

2000 - 2009

Am 9.9.2000 organisierte der Verein eine Busfahrt nach Hannover zur EXPO2000. Die Volkstanzgruppe trat dort auch auf. Auf der EXPO2000 stellten sich die 13 EU-Beitrittskandidaten vor.

Der damalige Präsident Sloweniens Milan Kucan hat die Schirmherrschaft über die 30-jährige Jubiläumsfeier des Vereins übernommen.

Am 13.4.2001 war die Jugendvolkstanzgruppe zu Gast beim damaligen slowenischen Präsidenten Milan Kucan, dem slowenischen Bundesratsvorsitzenden Borut Pahor und der Staatssekretärin des Auslandsministeriums Magda Tovornik. Ein weiterer, der die Jugendvolkstanzgruppe empfang, war Franc Puksic, Vorsitzender der Kommission des Bundesrats, die für die Beziehungen mit den Slowenen im Ausland und im Grenzgebiet zuständig war.

Der Verein organisierte die 15. Folkloriade in Filderstadt bei Stuttgart.

Am 8.6.2002 wurde die älteste Weinrebe der Welt, die in Maribor wächst, auf dem Killesberg in Stuttgart ausgesät. Dies galt als Symbol der Verbundenheit zweier Weinstädte. Unter anderem waren bei diesem Akt der Stuttgarter Bürgermeister und der zweite Bürgermeister Maribors, Joze Protner, anwesend.

Im Mai 2003 hat der Verein eine gemeinnützige Veranstaltung organisiert, um einen Herzdefibratoren für das Gesundheitszentrum in Destrnik zu kaufen. Auch die Anschaffung eines beweglichen Badewannensitzes sowie eines Rollstuhls für das Altersheim in Ljutomer wurden mit diesem Geld ermöglicht. Bei dieser Veranstaltung wirkten die Vereinsmitglieder, Mitglieder befreundeter Vereine und Gäste aus Slowenien mit. Der Schirmherr dieser Veranstaltung war Marko Arnug, der bei dieser Gelegenheit gemeinsam mit seiner Frau zum Ehrenmitglied ernannt wurde.

Am 24.4.2004 hat der Verein eine slowenisch-ungarische Nacht organisiert mit dem Hintergrund Slowenen und Ungaren noch vor dem EU¬-Beitritt einander näher zu bringen. An dieser Veranstaltung nahmen sowohl der slowenische als auch der ungarische Konsul und der Bürgermeister der Stadt Cserepfalva teil.

Am 15.5.2004 organisierten der Kulturverein Slovenija aus Stuttgart, die slowenische Kirchengemeinde Stuttgart und SKUD Triglav eine gemeinsame Feier zum EU¬-Beitritt Sloweniens. Dem Dankgottesdienst folgte ein kulturelles Programm mit zahlreichen Teilnehmern.

Vom 13. bis 18.6.2004 fand auf dem Stuttgarter Marktplatz das Straßenfest statt, auf dem der Verein slowenisches Essen und Trinken anbot.

Am 19.9.2004 trat die Volkstanzgruppe auf dem Bürgerfest auf dem Killesberg in Stuttgart auf.

Am 8.10.2005 wurde das 30.jährige Bestehen der Volkstanzgruppe gebührend gefeiert.

Am 16.10.2004 fand in Stuttgart die „Ljutomerer Nacht“ statt, die vom Verein organisiert wurde. Bei dieser Feierlichkeit wurde die Urkunde über kulturelle Zusammenarbeit mit der Stadt Ljutomer unterzeichnet.

Am 12.11.2005 wurde das Martinsfest gefeiert, an dem die erste Weinkönigin (Marija Mauko) gekrönt wurde.

Am 25.3.2006 wurde Hand in Hand mit dem Stadtjugendring Stuttgart die internationale Folkloriade unter dem Namen „Interfolk 2006“ organisiert.

Am 20.5.2006 wurde in Stuttgart das Treffen „Jugendliche für Jugendliche“ organisiert.

Vom 2. bis 4.3.2007 fand in Stuttgart der 12. Kongress der Funktionäre und Mitglieder slowenischer Vereine, katholischer Missionen, Lehrer, sozialer Mitarbeiter und Mitglieder der Volkstanzgruppen in Deutschland statt. Der Veranstaltungsort war die Jugendherberge Stuttgart. Die Themen, die auf dem Kongress besprochen wurden waren: Beschäftigung, Steuern, (Renten-)Versicherung, Schulwesen, Erhaltung des slowenischen Kulturerbes und der slowenischen Sprache. Neben den Diskussionen und Vorträgen gab es ebenso das Angebot an Workshops teilzunehmen. Die Workshops umfassten folgende Gebiete: Volkstanz (mit der Choreographin Vasja Samec und dem Akkordeonspieler Metod Kovac), Theater (Schriftsteller Tone Partljic) und Gesang slowenischer Volkslieder (Chorleiterin Damijana Arlati).

Am 1.9.2007 trat die Volkstanzgruppe auf der Eröffnung der Athletik-WM in Stuttgart auf dem Schlossplatz auf.

Die Vereinsmitglieder nahmen vom 11. bis 13.7.2008 am 15. Treffen der Slowenen der ganzen Welt in Velike Lasce teil, das am 500. Jahrestag der Geburt Primoz Trubars stattfand.

Am 27.9.2008 fand in Stuttgart die 22. Folkloriade statt.

Am 28.9.2008 organisierte SKUD Triglav den 1. Kongress für junge Slowenen aus dem Ausland.

Ein Jahr später (10.10.2009) fand der 2. Kongress für junge Slowenen aus dem Ausland statt.

2010

Die neugewählte Vereinsleitung hat sich für dieses Jahr vieles vorgenommen:

•  6.3.2010: Organisation der Feier des Weltfrauentags.

•  16.-17.4.2010: Teilnahme am Treffen der slowenischen Vereine in Dachau bei München.
 
•  24.-25.4.2010: Busfahrt zu „SLO-Fever“ (Treffen der zweiten Generation der in Deutschland lebenden Slowenen) nach Essen.
 
•  15.5.2010: Feierliche Veranstaltung zum 35.-jährigen Jubiläum der Volkstanzabteilung. Zu diesem Anlass wurden die Tätigkeiten der Volkstanzabteilung seit ihrem Bestehen mit Fotos vorgestellt. Es wurden ebenso Auszeichnungen an die Choreographen und Tänzer verliehen. Selbstverständlich trat auch die aktuelle Volkstanzgruppe SKUD Triglav e.V. auf.

•  1.-4.7.2010:  Ausflug nach Slowenien. Programm des Ausflugs waren: Besichtigung der Stadt Maribor und Empfang im Rathaus der Stadt Maribor, abendlicher Besuch des Festivals Lent (auch in Maribor), Auftritt der Volkstanzgruppe auf dem internationalen Volkstanzfestival in Koper, Zusammentreffen mit slowenischen Vereinen aus dem ehemaligen Jugoslawien (aus Subotice (Serbien) und Karlovac (Kroatien).

•  10.7.2010: Auftritt im Rahmen des kulturellen Programms des 50.-jährigen Jubiläums der slowenischen Kirchengemeinde in Stuttgart, die von Herrn Dr. Zvone Strubelj geleitet wird und mit der wir außerordentlich gut und gerne zusammenarbeiten.

•  17.-18.7.2010: Teilnahme am Kinder- und Jugendfestival in Stuttgart. An seinem Stand stellte der Verein Slowenien vor und die Volkstanzgruppe hatte ebenso einen Auftritt.

•  24.-25.7.2010: Der dritte Kongress für junge Slowenen aus dem Ausland findet statt. Es sieht danach aus, als würde diese Veranstaltung zu einer Tradition werden. Alle Teilnehmer waren gut gestimmt und besannen sich darauf, wie wichtig es ist über Fragen und Probleme zu sprechen, die junge Slowenen außerhalb Sloweniens beschäftigen. Die Vortragenden haben uns Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit anderen Slowenen im In- und Ausland vorgestellt. Die Vizekonsulin aus München erklärte uns, wie uns das slowenische Konsulat in Deutschland behilflich sein kann. Auch das slowenische Fernsehen hat von diesem Kongress in den Abendnachrichten berichtet.

•  25.9.2010: Auftritt der Volkstanzgruppe auf der 24. Folkloriade in Plochingen.

•  9.10.2010: Feierlichkeiten zum 40.-jährigen Jubiläum des Vereins.

•  13.11.2010: Traditionelle Feier zum Martinstag.


Stuttgart, 5.10.2010
Gabrijela Zagar, Sekretärin SKUD Triglav e.V., Stuttgart

Übersetzt von: Lidija Globokar